Das große C-Dur
In seinem allzu kurzen Leben gelang es Schubert, Meisterwerke nahezu aller Genres zu komponieren. Er ist vor allem für die Entstehung des Liedes bekannt – das dritte Kunstwerk, das entsteht, wenn einzigartige Poesie mit einer musikalischen Erleuchtung in Form der Klavierbegleitung verschmilzt. Aber auch im kompletten Gegenteil des Liedes – der voll entwickelten Sinfonie – komponierte Schubert mit sicherer Hand Meisterwerke. Er hat zwei Sinfonien in C-Dur geschrieben. Über die Nummerierung der Sinfonien herrscht Uneinigkeit, und es besteht auch Unsicherheit darüber, ob es ihm gelang, das Werk vor seinem Tod zu hören. Der Spitzname „Den Store C-Dur“ ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Symphonie die Grenzen dessen sprengte, wie weit Komponisten die symphonische Form erweitern konnten.
🕒 Ca. 1 Stunde und 20 Minuten. inkl. brechen.
Dirigent
Chefdirigent Johannes Wildner
Solisten:
Ernst Kovacic, Violine
Programm:
HK Gruber: Violinkonzert Nr. 2 („Nebelsteinmusik“)
JM Staud: Violinkonzert „Oskar“ (Towards a Brighter Hue II)
F. Schubert: Sinfonie, D 944. (Die Große C-Dur)
